Der sagenumwobene Blower-Door Test

Großer Schlussakt im „Niedrigenergiewahnsinn“ ist bekanntlich der Blower-Door Test. Hier soll sich zeigen wie „dicht“ das Haus am Ende ist und ob es den geforderte KFW-Standard erreicht. Falls nicht könnte „theoretisch“ die Förderung und damit das mehr oder weniger günstige KFW-Darlehen aberkannt werden. Nunja…

Also war auch bei uns der Tag gekommen. Zugegeben habe ich mir schon ein paar Gedanken gemacht. Immerhin haben wir den Ausbau selbst gemacht und ob die Folie und Hohlwanddosen wirklich alle 100% optimal verklebt und luftdicht sind wagte ich zu bezweifeln. Auch bei der Dachluke fiel mir im Vorfeld bereits auf, dass Sie mit Sicherheit nicht so luftdicht ist, wie der Hersteller verspricht. Aber sei es drum.

Was wird nun beim Blower-Door Test eigentlich gemacht? Eigentlich gar nicht so viel. In die Tür wird ein Gebläse installiert welches im ersten Lauf Unterdruck und im zweiten Lauf Überdruck erzeugt. Dabei wird gemessen, wie oft sich die Luft im haus pro Stunde austauscht. Ein Passivhaus sollte dabei einen Wert von unter 0,6 x pro Stunde haben. Um KFW 70 zu erreichen darf sich die Luft maximal 1,5 x pro Stunde austauschen.

 

Am Ende erreichten wir einen Wert von 0,9. Das ist nicht wirklich toll aber auch nicht wirklich schlecht. Vor allem an der Dachbodentreppe und der Folie im Dach kommt irgendwo Luft durch. Hier könnte ich noch einmal auf Suche gehen, um den Wert vielleicht noch etwas zu verbessern. Aber ganz im Ernst… ich habe aktuell besseres zu tun.

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