Anbringen der Dämmung

Bereits bei der Dämmung kommt man im Normalfall schon das erste Mal an den Punkt an welchem man sich fragt, ob es ein Ausbauhaus wirklich wert ist. Dabei ist das schneiden und einklemmen ja nicht einmal das Problem. Als meine Haut die Steinwolle zu Gesicht bekam, stellte sich schon der erste Juckreiz ein ohne dass ich nur eine Rolle geöffnet hatte. Dabei ist schon kalkhaltiges Wasser der absolute Horror für mich. Trotz Ganzkörperanzug, Mütze, Maske und Schutzbrille war ich jeden Abend fertig mit der Welt. Da helfen auch die tollen Ratschläge wie „erst mit kaltem Wasser abduschen, damit die Poren zugehen“ oder „den Staub nicht in die Haut reiben“ reichlich wenig. Hätte ich selber die Decke mit 240er Wolle dämmen müssen wäre das wohl mein Tod gewesen.

In rund einer Woche hatten wir dann den größten Teil der Wände und Decken gedämmt. Dabei haben wir direkt die Zwischenwände mit 80mm statt 40mm ausgedämmt. Wir erhoffen uns dadurch etwas mehr Schallunterdrückung. Kleiner Tipp für die 40mm in den Deckenfeldern: Mit einem Tacker lassen sich die Streifen ganz gut fixieren. Nur einklemmen ist meiner Meinung nach nicht möglich. Die Streifen sacken ineinander zusammen und folgen der Schwerkraft.

Nach der „Fuddelei“ mit dein 280mm dicken Streifen an Trägern und Außenwänden blieben uns am Ende rund 10 Rollen 240er Dämmwolle übrig. Hätten wir die Zwischenwände wirklich nur mit 40mm ausgedämmt, wäre es noch mehr gewesen.

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