Der erste Schock: Das Bodengutachten und der Tiefbau

Bisher haben wir nicht so richtig nachvollziehen können, warum uns alle erzählen, dass Bauen so anstrengend ist und den Bauherren in der Regel kurz vor den Nervenzusammenbruch bringt. Nun sind wir an diesem Punkt angekommen. Munter bin ich heute zum Vorgespräch für die Bodenplatte aufgebrochen. Nicht so munter wieder nach Hause. Warum das so ist versteckt sich in unserem Bodengutachten in folgendem unscheinbaren Absatz:

Bodengutachten mit schlechter Baugrundsituation

Übersetzt bedeutet dies, dass im schlimmsten Fall das Grundstück bis zu einer Tiefe von 1,90 Metern ausgegraben und mit Schotter wieder aufgefüllt werden muss. Ähm ja?!? Fassen wir also einmal zusammen. Unsere Bodenplatte ist 10x10m. darüber müssen noch 2m zu beiden Seiten ebenfalls befestigt werden. Also 12x12m = 144 m² x 1,9m = 273,6 m³ Schotter. Am Ende wurde es nicht ganz so schlimm. Trotzdem wurde auf eine Tiefe von rund 1,60m ausgekoffert.

12.000€ hatten wir für Erdarbeiten geplant. 19.000€ sind es geworden. So etwas tut richtig weh.

Leider kam nun auch noch hinzu, dass wir etwas unter Zeitdruck standen. Wir wollten die Bodenplatte auf keinen Fall aufgrund des Wintereinbruchs bis ins Frühjahr verschieben sollten die Temperaturen in den nächsten Wochen fallen. Eigentlich gar nicht so meine Art. Möglicherweise war es wirklich so teuer. Vielleicht haben wir jetzt aber auch schlichtweg zu viel gezahlt. Eigentlich möchte ich es gar nicht mehr wissen.

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