Erfahrung mit massahaus in Aschaffenburg

Auf der Suche nach einem Bauträger für unser Haus landeten wir auch im massahaus Musterhaus in Aschaffenburg. Unser Verkaufsberater war Nicolas Stiller. Das Musterhaus an sich ist natürlich ein gigantischer Klotz, bei welchem man zeigen will was man kann. Generell macht das Musterhaus einen sehr guten Eindruck. An der Fassade gibt es hier und da ein paar Stellen, an welchem der Putz nicht 100% verarbeitet ist, aber daran sollte man den Bauträger pauschal nicht scheitern lassen.

Herr Stiller hingegen präsentierte sich von Anfang vorbildlich. Im Prinzip kann man sagen, dass wir noch keine richtige Vorstellung davon hatten, wie wir die Planung angehen sollten. Also haben wir ihm auch ehrlich heraus gesagt, dass wir erst einmal allgemeine Grundinformationen bräuchten. Angefangen von der Grundstückssuche über Finanzierung bis hin zum Einzug. Bevor wir uns also überhaupt über ein Haus unterhalten haben, gab es von Herr Stiller umfangreiche Informationen.

Für die Hausplanung an benötigte er unsere grundlegenden Vorstellungen (Größe, Anzahl der Zimmer, Grundstücksgröße, usw.), sowie unser angepeiltes Budget. Bereits hier stellte sich heraus, dass zum Beispiel unser Keller schon „sehr schwer“ werden würde. Die Idee von Herr Stiller lag eher darin, statt dem Keller lieber die Wohnfläche zu vergrößern. Kniestock auf 1.80 m anheben, dann ein großer Hauswirtschaftsraum, eine weitere Abstellkammer im 1. OG sowie ein kleiner Dachspeicher. Somit würde man beim Haus selber weniger Kompromisse eingehen müssen. Was uns von Anfang an gefallen hat, war die Tatsache, dass Herr Stiller sehr konservativ rechnet. So wurden in der Baukostenaufstellung bereits Kosten für Planungsänderungen, zusätzliche Elektro-Elemente, ordentliche Türen, Fließen, Bodenbeläge, Baunebenkosten, Steuern, Notarkosten und Außenanlage großzügig einberechnet. Trotzdem gab es hier bereits den Hinweis, dass immer unvorhergesehene Kosten entstehen können.

Generell sollte man an dieser Stelle erwähnen, dass es sich bei massa um Ausbauhäuser handelt. Sprich die Wände werden gestellt und der Rest ist durch den Bauherren zu erbringen. Dabei liefern massa je nach Ausbaustufe die Materialpakete. Aber auch wer nicht so viel Eigenleistung erbringen will, kann mit massa bauen. Die Ausbaupakete können wahlweise auch mit Montage bestellt werden. Wir zum Beispiel wollten am Ende eigentlich nur Bodenbeläge und Fließen selber machen. Demnach wurden in die Baukostenaufstellung entsprechende Positionen für Handwerkerleistungen aufgenommen. Hierbei können die Handwerker vom Bauherren teilweise selber beauftragt werden (Trockenbau), sind von massa als Subunternehmer beauftragt (z.B. Elektriker, Sanitärinstallateur) oder können auch auf Wunsch vom Verkaufsberater vermittelt werden.

Nach diesem Gespräch bot uns Herr Stiller an, uns zusammen ein Haus im Bau anzusehen, welches in etwa dem entsprechen würde welches wir zusammen geplant haben. Gesagt, getan, 4 Tage später standen wir in einem Haus vom Typ „Lifestyle“ (sozusagen das Basismodell von massa) in welchem gerade der Trockenbau abgeschlossen war und die Bodenheizung verlegt wurde. Somit konnten wir uns ein Bild von der Größe und Qualität des Hauses machen.

Bis zu diesem Zeitpunkt wurden wir weder zu einer Unterschrift verleitet, noch wurden wir auf irgendwelche zeitlich begrenzten massa Sonderaktionen hingewiesen. Es wurde keinerlei Druck auf uns ausgeübt.

Da Herr Stiller selber in der Region wohnt, kennt er auch den hiesigen Grundstücksmarkt ganz gut. Er bot uns an, noch einmal ein Grundstück anzuschauen, von welcher er wusste, dass es aktuell zum Verkauf steht. Es war zwar größer als das, was wir geplant haben, aber ansehen kostet ja bekanntlich nichts. Natürlich wurde an dieser Stelle angedeutet, dass auf diesem Grundstück dann auch ein massahaus gebaut werden sollte, aber seien wir mal ehrlich, da er bei der Grundstückssuche ja maßgeblich behilflich gewesen wäre, ist das auch völlig verständlich.

Am Ende haben wir uns dann recht zielstrebig für massa entschieden. Selbst die Kollegen von OKAL (gehören zur selben Gruppe wie massa und beanspruchen die etwas höherwertige Austattung für sich) in der Musterhausaustellung in Bad Vilbel konnten uns nicht annähernd so überzeugen wie Herr Stiller. Dabei haben wir uns rund 5-6 Bauträger angeschaut, auch in Bezug auf Fertighaus gegen Massivhaus.

Am Ende haben wir dann auch das von Herr Stiller „vermittelte“ Grundstück gekauft. Unabhängig davon, hätten wir theoretisch auch jedes andere Haus draufstellen können, aber Herr Stiller hat uns ohnehin im Gesamtpaket am besten überzeugt.

Da die Finanzierung zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesichert war (es ging alles etwas schlag auf schlag) wurde der Vertrag auch korrekt mit einem Finanzierungsvorbehalt abgeschlossen. Sprich wäre die Finanzirung gescheitert, hätten wir den Vertrag ohne Konsequenzen auflösen können. Bis dato also alles absolut korrekt in der Abwicklung.

Ob massahaus das hält was uns versprochen wurde, werde ich an dieser Stelle in Updates weiterführen.

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