Die Hausanschlüsse

Mehrspartenhauseinführung: wasser, Gas, Unitymedia/Telekom und Strom.

Mit der Verlegung der Gasleitung sind nun alle Hausanschlüsse zumindest „im Haus“. Die Tiefbauer der Versorger hatten an unserer „handgemachten Trasse“ auch nichts zu meckern.

Wie bei allem ist dies aber ein langer weg. Generell ist der Ablauf in etwa wie folgt: Sobald der Lageplan vorliegt sollte man sich zeitnah um die Hausanschlüsse für Strom, Gas, Wasser, Telekom und gegebenenfalls den Kabelanbieter bemühen. Zumindest deren Beantragung. Leider ist bei uns für alle Medien ein anderer Versorger zuständig:

  • Wasser: Kreiswerke Main Kinzig GmbH
  • Gas: Main-Kinzig Netzdienste GmbH
  • Strom: EnergieNetz Mitte GmbH (ehemals E.ON)
  • Telefon: Deutsche Telekom AG
  • Kabelfernsehen: Unitymedia GmbH

Man darf nun also bei allen Versorgern einzeln einen Antrag stellen und erhält entsprechend ein Angebot, welches man unterschrieben wieder zurückschicken darf. Dies ist soweit noch der einfache Teil des ganzen. Viel spannender wird nun die Terminabsprache, denn es macht Sinn, wenn die Trasse zum Haus und die Straße nur einmal aufgemacht werden muss. Zum Glück gibt es hier im main-Kinzig Kreis eine gewissen Zusammenarbeit. So werden Gas/Wasser, sowie Strom/Telekom zusammen verlegt. Nur Unitymedia darf man hinterherlaufen und was soll man sagen, man bekommt keinen direkten Ansprechpartner, die Hotline kann immer nur „weiterleiten“ und auf Mails wird maximal innerhalb von 4-5 Tagen geantwortet.

Beim Strom wird eine Hausanschlusssäule gesetzt, da bei einem Fertighaus der Anschlusskasten nicht in die Wand gesetzt werden darf (Brandschutz). Hier mussten wir uns zum Glück um wenig kümmern. Hier muss niemand ins Haus von daher hat man keinen Termindruck. Wobei, das stimmt leider nur so halb. Denn neben Strom und Telekom liegt auch das Fernsehkabel. Wenn man also Unitymedia irgendwie dazu bewegen kann, ihren Subunternehmer zwecks Anschluss des Kabels in dieser Zeit zur Baustelle zu bekommen hat man wirklich Glück gehabt und es kann mit Strom/Telekom erledigt werden.

Gas und Wasser befinden sich auf der anderen Straßenseite. Hier musste sowieso die Straße erneut geöffnet werden.

Zum Glück waren zu dieser Zeit meine Trockenbauer vor Ort. Von allen Versorgern habe ich nur grobe Termine bekommen und auf einmal stand jemand vor der Tür. Fantastisch war die Telekom. Der Techniker kam ins Haus, setzte den Hausanschluss irgendwohin hin (ohne „guten Tag“ zu sagen) und war wieder weg (ohne „Auf wiedersehen“ zu sagen). Da wo er jetzt ist wollte ich ihn nicht haben.

Am Ende haben wir die Rohre laut Vorschrift noch mit rund 250 kg Sand „eingesandet“ und das Loch wieder zugemacht. Wie gesagt, Knochenarbeit aber rund 900€ Ersparnis für den Tiefbau durch die Versorger.

 

2 Kommentare

  1. Generell halte ich nichts mehr vom klassischen Fernsehen. Weder über SAT noch über Kabel. Wenn ich fernsehe dann Netflix oder Amazon Video, denn ich möchte entscheiden wann ich was schaue und es mir nicht von irgend einem werbeverseuchten Sender vorgeben lassen. Dahin wird die Zukunft auch gehen denke ich. Das geht aber nur über das Internet, Stichwort „Streaming“ oder „IP-Fernsehen“. Demnach ist es aber wichtig genug Bandbreite beim Internet zu haben, damit man auch HD und Ultra-HD Bilder empfangen kann. Da ist Unitymedia mit 120-200Mbit einfach das maß aller Dinge. Die Telekom bietet in unserem Neubaugebiet DSL 16000 an. Das grenzt schon an einer Frechheit im Jahr 2016. Das erreicht man aber nur über Kabel. Internet über Satellit ist in Deutschland nicht gängig. Sowas macht man nach meiner Meinung maximal als Notlösung. Alle Daten die über das Medium „Luft“ übertragen werden sind störanfälliger, langsamer und unsicherer als ein Kabel.

  2. Hi,

    Super interessanter Blog.

    Eine Frage hierzu… Wieso Kabel? Warum nicht Sat Schuessel? kostet doch vergleichsweise nichts…
    Oder war Internet nur ueber Kabel moeglich?

    Gruß
    Marco

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