Rasen-Neuanlage mit Hindernissen

Nachdem das Grundstück nun eingezäunt ist sollte es an die Beseitigung der „Mondlandschaft“ gehen. Die Rasen-Neuanlage stand also auf dem Programm. Da es gegenwärtig schon Ende Mai ist und der Sommer vor der Tür steht wurde es also höchste Zeit.

Generell kann man sagen, dass es diverse Empfehlungen für die Saatzeit gibt. Es wird meistens von März – Mai und von September – Oktober gesprochen. Das hat natürlich den Hintergrund, dass es in diesen Monaten gute Grundvoraussetzungen geben „kann“. Zwei Dinge sind für den neuen Rasen wichtig. Temperaturen über 10 Grad sowie viel Feuchtigkeit in der Anfangsphase, denn die Keimlinge dürfen nicht austrocknen.

Bodenvorbereitung

Demnach wurde der Boden entsprechend vorbereitet. Mit der Motorfräse wurde der Boden aufgelockert. Danach mit einem großen Rechen grob glattgezogen und gewalzt. Mit einer Konstruktion aus Schalbrettern haben wir uns einen „Schieber“ gebaut um die Fläche noch einmal glatt zu ziehen. Größere Bodenaufbereitung haben wir vorerst nicht betrieben. Bei unserem Boden handelte es sich um ehemaligen Ackerboden mit einem hohen Lehmanteil. An einigen STellen wurde noch etwas Sand untergemischt. Jedoch weder Kompost noch Muttererde, welches von Gala-Bauern so gerne empfohlen wird.

Aussaat

Sowohl Saatgut wie auch Dünger haben wir über EUROGREEN bezogen. Dies ist ein Unternehmen der BayWa und spezialisiert auf Rasen. Für eine Fläche von etwa 175 m² haben wir insgesamt 10 KG Rasendünger für das Frühjahr sowie  20 KG hochwertiges Saatgut namens  Rasana TOP Headstart + Proradix bestellt. Alle Nachbarn hatten damit bisher gute Erfahrungen gemacht.

Dünger und Saatgut haben wir händisch ausgebracht. Zwar wird gerne ein Streuwagen empfohlen, allerdings kam ich mit der händischen Aussaat einfach besser zurecht. Dünger und Saatgut wurden recht großzügig verteilt. Ich wollte auf Nummer sicher gehen, dass Wind, Wasser und Vögel nicht dafür sorgen, dass am Ende nur 3 Halme auftauchen. Nach der Aussaat haben wir das Saatgut mit einem Rechner noch einmal leicht untergerecht. Wir haben danach nicht erneut gewalzt. Dies würde das „Wegschwimmen“ der Samen bei Regen fördern.

Unwetter

Soweit war alles gut und da für die kommende Woche Regen angekündigt war, machte ich mir auch wenig sorgen. Doch auf was da kam, war ich seelisch nicht vorbereitet. Bereits der erste Starkregen setzte den gesamten Karten unter Wasser. Der lehmige Boden war in kürzester Zeit so verdichtet, dass kaum Wasser abfließen konnte. Ich sah bereits nach einem Tag das teurer Saatgut „absaufen“, was natürlich einen hohen Frustfaktor entwickelte. Nach 3 weiteren Tagen Gewitter und Starkregen hatte ich den Rasen abgeschrieben. Die Samen war alle in die „Kuhlen“ geflossen. An anderen Stellen hab es keinerlei Samen mehr. Nach einer Woche habe ich das aufgehäufte Saatgut noch einmal mit einem Besen leicht verteilt, hatte aber wenig Hoffnung, das irgendetwas keimen würde.

Die Natur findet ihren Weg

Doch was soll man sagen? Die Natur findet ihren Weg. Nach etwas mehr als einer Woche zeigten sich die ersten kleinen Halme und dann wuchs der Rasen rasant. Natürlich gibt es viele Stellen von welchen das Saatgut fast komplett weggeschwemmt wurde, aber es entwickelte großflächig Rasen. Die kahlen Stellen werden nun im zweiten Schritt noch einmal nachgesät.

5 Comments

  1. Hallo Steffen,

    das Grundstück hat 540 m².

    Beste Grüße

    Ralf

  2. Tolle Seite. Macht echt Spaß zu lesen.

    Darf man fragen, wie groß euer Grundstück ist? Die Info habe ich leider nirgends gefunden und würde mich echt interessieren. Wir sind gerade noch in der Findungsphase und würden uns über die Info freuen 🙂

    Viele Grüße
    Steffen

  3. Hallo,
    wir bauen gerade ( Lifestyle 4 ) und haben schon über 15 Videos zu Massa und unseren Erfahrungen online.
    Das passt gut zu eurem Content und ich würde mich freuen, wenn ihr das verlinken könntet.
    http://hausbau-anleitungen.de/massa-haus-erfahrungen/
    Ich kann sicherlich auch etwas für euch tun!
    Interesse?
    Schreibt mir bitte.
    Danke, Mad.

  4. Zurück in der DFH-„Familie“? 🙂 Das heißt in „Dienststätte“ ist Bad Vilbel oder hat Okal noch irgendwo ein Musterhaus?

    Nicht alle „Kundeninformationen“ müssen aber zwingend juristisch abgesichert sein. Manchmal geht es um grundlegende Informationen. Da sehe ich denn Sinn im Brief nach wie vor nicht. Wenn ich also Frage, von wem ich diesen oder jenen Nachweis bekommen, würde ein kurze Antwort per Mail reichen.

    Aber wie gesagt, wenn ich mir die Geschichten von anderen Bauherren anhöre, dann ist das Jammern auf hohem Niveau. Wie gesagt, alles in allem bin ich mit massa/DFH zufrieden und würde auch nochmal mit diesem Bauträger bauen. Dann aber wohl auch eher mit Okal. Die haben ja jetzt einen ziemlich guten Verkaufsberater habe ich mir sagen lassen.

  5. Lieber Ralf,

    herzlichen Glückwunsch zu eurem tollen Haus – es ist wirklich superschön geworden, und man sieht, wie viel persönliches Engagement ihr beim Innenausbau eingebracht habt!

    Ich bin sicher, dass ihr mit eurem Blog vielen Bauinteressenten im Vorfeld schon viele Fragen beantworten konntet und Lust auf mehr gemacht habt.

    Zum Thema Rückmeldungen der DFH per Post: Eine Kundeninformation per Mail hat – juristisch betrachtet – noch immer keinen Bestand. Daher werden Fragen generell postalisch beantwortet (auch wenn das manchmal einen tag länger dauert). Die Erreichbarkeit des Kundenservice am Telefon wird derzeit optimiert.

    Genießt euer neues Zuhause, bleibt gesund und habt viele Jahrzehnte Spaß in eurem Wohlfühl-Haus!

    Liebe Grüße
    Nicolas Stiller
    (der mittlerweile für OKAL arbeitet und solch schöne Häuser auch malervorbereitet oder schlüsselfertig anbietet)
    😉

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